DEUTSCHLAND LERNT SPAREN


Die Situation: Die meisten Sparer scheuen den Kapitalmarkt und nehmen Niedrigzinsen hin. Die wenigen anderen machen bei der Wertpapieranlage kostspielige Fehler und bleiben ebenfalls weit hinter den Möglichkeiten. Die Idee: Einfache Rezepte für Jedermann, um eigene finanzielle Ziele schneller zu erreichen.

12. September 2013

Finanzindustrie: Meister der Intransparenz

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

Die Finanzindustrie macht es ihren Kunden wirklich schwer, Informationen zu bekommen, die für Anlageentscheidungen wichtig sein können. Wie sieht es mit Ihrer Anlageberatung aus? Sind Sie sich sicher, dass Ihr Bankberater Sie immer gut und vor allem in Ihrem Interesse berät? Wie können Sie sich sicher sein, alle nötigen Informationen zu erhalten, um die für Sie richtigen Entscheidungen zu treffen? Auch Herbert Walter, ehemaliger Chef der Dresdner Bank, stellt sich in seinem Beitrag für das Handelsblatt diese Fragen und fordert mehr Klarheit seitens der Banken. Durch transparentere Informationen können die Anleger Angebote, Risiken und die Qualität der Beratung besser vergleichen. Dadurch wären Banken dann auch gezwungen ihre Leistungen zu verbessern. Sollten sich Banken jedoch gegen solch eine Qualitätsmessung wehren, sieht Walter den Gesetzgeber in der Pflicht Privatanleger zu schützen.[donotemail]

Link zur Quelle (Handelsblatt)

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+

Selbst ist der Sparer

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

Wird Ihre Rente für den Ruhestand reichen? Wenn Sie nicht sofort eine Antwort auf diese Frage wissen, könnte Ihnen der Artikel „Selbst ist der Sparer“ im „Euro am Sonntag“ vom 08.06.2013 helfen. Er liefert einen guten Eindruck wie komplex aber auch wichtig das Thema Rentenvorsorge für Sie sein kann. Bei der Altersabsicherung gilt es viele Aspekte zu beachten, die so vielfältig sind wie das Leben selbst:
Sie müssen sich klar machen, wie viel Geld Sie im Alter haben möchten, wie ihre familiäre Situation aussehen soll und wie sich Ihrer Meinung nach die Wirtschaft entwickeln wird: Stichwort Inflation. Eine der hilfreichsten Empfehlungen: Beschäftigen Sie sich regelmäßig mit Ihren Finanzen, damit Sie bestens gegen die Herausforderungen des Lebens gewappnet sind.[donotemail]

Link zur Quelle (Finanzen.net)

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+

Das Tagesgeld-Dilemma

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und die damit verbundenen niedrigen Zinsen führen dazu, dass deutsche Bankkunden zur Zeit entweder sehr kleine oder sogar gar keine Zinsen auf ihre Tagesgeldeinlagen erhalten. Diese sind im Rahmen der Finanzkrise und der damit einhergehenden Verunsicherung bei Anlegern sehr beliebt geworden. Man begegnet dieser negativen Entwicklung beispielsweise durch sogenanntes „Tagesgeld-Hopping“. Dabei wechselt der Anleger alle paar Monate den Anbieter und sichert sich so kurzfristige Zinsangebote und Neukundenboni. Ob sich das bei den generell niedrigen Zinsen und dem Zeitaufwand für jeden einzelnen Sparer lohnt, ist fraglich. Rechnen Sie mal nach: 10.000 Euro zu 1,5% anstelle zu 1,3% angelegt, macht bei 6 Monaten 10 Euro Different, abzüglich Porto und Zeitaufwand. [donotemail]

Link zur Quelle (Wirtschaftswoche)

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+

Warum Investitionsfehler?

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

In den letzten Jahrzehnten haben seriöse wissenschaftliche Studien immer wieder gezeigt, dass auch erfahrende Anleger eine Reihe von Fehlern machen – und die gehen häufig richtig ins Geld. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Terrance Odean, Professor an der University of California/USA und einer der Gurus auf dem Gebiet Anlegerverhalten, sich mit der Frage beschäftigt, was denn die häufigsten und größten Anlagefehler sind. Laut Odean gibt es vier grundlegende Fehler, die viele kleinere nach sich ziehen:

1) Selbstüberschätzung bei der Auswahl von Anlagezeitpunkt und Instrument,
2) Tiefes Unbehagen Verluste zu realisieren,
3) Überforderung mit der Informationsflut und selektive Wahrnehmung und
4) Herdenverhalten, d. h. alle Anleger rennen in dieselbe Richtung.

In diesem Blog werden ich und mein Team, ergänzt durch Gastbeiträge auch diese unter die Lupe nehmen und Vorschläge unterbreiten, wie man die Fehler mit einfachen Mitteln vermeiden und somit bares Geld sparen kann. [donotemail]

Quelle: Effect of Behavioral Biases on Market Efficiency and Investors‘ Welfare by Terrance Odean (2007)

Haben Sie sich denn schon mal selbst dabei ertappt, kleinere oder größere Anlagefehler begangen zu haben? [/donotemail]

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+

Niedrigzinsen schrumpfen auch Ihr Vermögen

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

Laut einer Studie der Postbank sorgen die niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) dafür, dass deutsche Sparer dieses Jahr einen Verlust von 14 Milliarden Euro erwartet. Grund: Die EZB versucht mithilfe des günstigen Geldes die europäische Wirtschaft weiterhin anzukurbeln und sieht auch keinen Grund dafür von dieser Zinspolitik abzuweichen. Doch was genau hat der niedrige Zins mit Ihrem Sparbuch oder Tagesgeld zu tun? Nun: Die Zinsen bleiben erst einmal niedrig, nicht aber die Inflation, also die Geldentwertung. Wenn die Inflation wie aktuell höher liegt als die Zinsen, die Anleger verdienen und auf die sie dann auch noch Steuern berappen müssen, können sie sich vom ersparten weniger kaufen als zum Zeitpunkt, als sie das Geld zur Bank gebracht haben. Die Differenz beziffert die Postbank letztlich auf 14 Milliarden Euro für alle Sparer. [donotemail]

Link zur Quelle (Handelsblatt)

Glauben Sie, dass diese düstere Prognose eintreten wird? Und wenn ja: Was ist Ihre Strategie, um der Niedrigzinsfalle zu entkommen? [/donotemail]

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+

Banken müssen Beratung überarbeiten

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

Kennen Sie das? Aus gesundheitlichen Gründen rät Ihnen ihr Arzt ein paar Kilo abzunehmen. Gemeinsam mit Ihrem Arzt entwickeln Sie einen Plan und legen los: gesunde Ernährung, Sport et cetera. Doch schon nach kurzer Zeit wird es eintönig und richtige Erfolge wollen sich auch nicht einstellen. Sie verlieren die Motivation und pfeifen auf das gesündere Leben – vielleicht zu ihrem Leidwesen. Eine Studie, die wir 2012 mit 8000 deutschen Anlegern durchgeführt hatten, legt nahe, dass es sich mit Anlageempfehlungen von Finanzberatern ähnlich verhalten kann. Zunächst haben wir sichergestellt, dass die Anlageempfehlungen der Berater, also der Plan, stimmig waren. Tatsächlich können wir zeigen, dass die betreffenden Kunden von einer Umsetzung der Pläne eindeutig profitiert hätten, und zwar nach allen anfallenden Kosten. Über die Monate hätten sie weniger Risiken tragen müssen und gleichzeitig mehr Nettorendite erhalten. Haben die Kunden die Empfehlungen umgesetzt? Klares Nein! Die meisten haben die Empfehlungen nur teilweise beherzigt, einige haben sogar genau das Gegenteil gemacht. Im Ergebnis landeten die Anleger genau dort, wo sie davor schon waren. Es nutzt also nichts einen guten Arzt oder Finanzberater zu haben. Man muss den Rat auch anwenden. Warum folgen die Anleger nicht dem Rat des Beraters? Wahrscheinlich aus denselben Gründen, warum Patienten nicht dem gutgemeinten Rat des Arztes folgen: Weil sie dem Berater nicht vollends vertrauen, weil sie glauben, es besser zu wissen und weil es Aufwand bedeutet. Die Lösung für Finanzberater, die solch skeptische Kunden haben? Sie brauchen eine Möglichkeit zu demonstrieren, dass sie ihr Versprechen gegenüber den Kunden tatsächlich und auch immer wieder einlösen. Das wiederum geht nur über einen standardisierten und leicht verständlichen Ausweis des Anlageerfolgs – natürlich nach Kosten. An einen solchen Ausweis arbeiten wir an der Goethe Universität aktuell.[donotemail]

Link zur Quelle (Börsen-Zeitung)

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+

Wetterfühlig?!

Veröffentlicht am 12. September 2013
Von Andreas Hackethal

Ein langer Winter drückt aufs Gemüt aber an schönen Sonnentagen fühlen Sie sich unbeschwert und unternehmungslustig. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann ist für den Anleger in Ihnen Vorsicht geboten. Denn das Wetter beeinflusst noch viel mehr als nur die Laune: Auch Anlageentscheidungen sind oft wetterfühlig. Es gilt: Je besser das Wetter, desto riskanter die Geldanlage. Das haben wir in einer Untersuchung mit rund 5.000 Privatanlegern festgestellt. Ein kleiner Trost: Bei Sonnenschein handeln Anleger auch deutlich weniger als an Regentagen. Dann macht schwimmen und Eis essen mehr Spaß als am heimischen Computer Finanzgeschäfte zu erledigen. Auch der italienische Forscher Andrea Bassi und seine Kollegen zeigen, dass Anleger bei schönem Wetter eher höhere Risiken eingehen. Eins muss allerdings klar sein: Auch wenn Sie die Sonne mal wieder beschwingt, lassen Sie davon auf keinen Fall Ihre Anlageentscheidungen beeinflussen![donotemail]

Quelle: The Impact of Weather on German Retail Investors von Jochen Schmittmann, Jenny Pirschel, Steffen Meyer, und Andreas Hackethal (2013)

Was glauben Sie? Sind Ihre Anlageentscheidungen wetterfühlig? Diskutieren Sie jetzt mit und teilen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen.[/donotemail]

Folgen Sie mir auf:  Facebook   Twitter   Google+
blogoscoop blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de